Kann Ihre Fakturierung auch registrierkassisch ?

Oder .... wie Sie mit Zweitbelegen und Kassa24 tausende Euros sparen können

Viele Branchenlösungen sind teilweise jahrzehnte Alt und eine Anpassung an die Anforderungen der neuen Registrierkassenpflicht in Österreich ist gar nicht mehr möglich oder wäre absolut unwirtschaftlich.

Für solche Fälle hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, dass Sie mit einer sehr einfachen Registrierkasse einen sog. ZWEITBELEG ausstellen können.

Dabei erstellen Sie die Rechnung ganz normal in Ihrem Programm. Anschließend geben Sie in die Registrierkasse nur den Zahlungsbetrag als einzelne Position ein und tragen als eindeutige Beziehung zur Rechnung die Belegnummer ein.

Der Kassenbeleg wird dann (ohne Mehrwertsteuer) als Nachweis der Barzahlung erstellt und entspricht im Falle einer Prüfung der Registrierkassen-Sicherheitsverordnung – ab 2017 natürlich noch mit Signatur.

Ihr Software-Hersteller wird damit vielleicht keine Freude haben, aber schließlich ist es Ihr Geld!

zweitbeleg

Mit der Plus-Version von Kassa24 können Sie Barzahlungs-Zweitbelege erstellen und sparen sich die mühsame und vermutlich sehr teure Anpassung Ihres Fakturaprogramms.

Frage an den Finanzminister: Wie ist eine Rechnung zu behandeln, die mit Erlagschein hergegeben wurde (Zielrechnung) und dann doch bar bezahlt wird?

Dr. Schelling: In diesem Fall liegt bei Bezahlung dieser Rechnung eine Barzahlung vor. Die Steuerschuld entsteht aber nicht ein zweites Mal, da der Unternehmer keine „Rechnung“ im Sinn des UStG 1994 ausstellt, sondern nur einen Beleg über die empfangene Barzahlung.

Es ist zulässig auf diesem Beleg lediglich auf die Nummer der Rechnung zu verweisen und keine Aufschlüsselung der Umsätze nach Steuersätzen vorzunehmen, wenn die Rechnung zur Abfuhr der Steuerschuld schon im (elektronischen) Aufzeichnungssystem erfasst wurde.

Es ist zweckmäßig, den Registrierkassenbeleg als Zweitausfertigung zu kennzeichnen.